Hi,
hier das ungeprüfte Ergebnis von DL0KC M/M
QSOs points Zones Countries 160m: 195 187 6 42 80m: 479 530 10 59 40m: 617 761 24 98 20m: 1035 1933 37 125 15m: 584 1281 34 119 10m: 372 889 34 116 Totals: 3280 5581 145 559
Das macht zusammen 704 Multis und einen Score von 3.929.024.
Ops: DB8NI, DG4NDV, DG7RO, DJ9MH, DL2DBF, DL4NER, DL4NN, DL5NDX, DL5SDK, DL9NDV, DL9RDZ
Station: 4x TS850 + Pa High-Bands: 2ele-Quad @10m, 3ele-Quad @24m Low-Bands: Dipole @8m, verkürzter rotary 40m-Dipol @18m, inverted L für 80m. 2 90m lange zweidraht-Beverages (schaltbar nach DL2NBU) nach 300/120 Grad sowie nach ca. 60/240 Grad Software: Writelog 10.50D, Netzwerk: WLAN 11Mbit.
Zum Betrieb: irgendwie haben sich trotz relativ guter Bedingungen keine richtigen Raten eingestellt. Selbst die Raten, die kamen, nachdem wir einige Male im Cluster gespottet wurden (konnten wir dank der mittels Internet verbundenen Cluster beobachten) waren nicht so wirklich gut. Höchste 10-Minuten Rate war so etwa 120 QSOs/h, höchste QSO-Rate über 60min war 71 QSOs/h (jeweils bezogen auf das Band, auf dem der RUN war) - mehr kamen einfach nicht.
Alles in allem hätten wir 15 und 10m besser ausnützen müssen - wenn man die Ergebnisse und QSO-Zahlen der anderen vergleicht.
Murphy hat uns dieses Jahr gelehrt:
a) unterschätze nie den Aufwand und überschätze nie die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Contest. b) man baut keine 80m-Vertical auf, wenn es dunkel ist. c) Tücken des Netzwerkes
zu a) nachdem die Station für den WAG bereits im Einsatz war, konnte es ja nicht schlimm sein, den Rest gar noch am Freitag aufzubauen.
Wir sind also größtenteils bereits am Freitag um 12h angereist, um die Beverages aufzubauen und um die 4. Station aufzubauen, sowie, um ggf. noch die Dipole für SSB nachzustimmen.
Dabei wurden noch weitere Rechner ins Netz gehängt und die Probleme begannen. Der mitgebrachte Access-Point lies sich zwar wie gewünscht konfigurieren, hielt sich aber nicht wirklich an die konfiguration. Hieraus resultierte ein Zeitverlust von rund 2h, die den Netzwerker davon abhielt weitere Rechner zu konfigurieren. Zu diesem und anderen Netzwerkproblemen werde ich in einer getrennten Mail was schreiben.
zu b) da die 80m-Vertical erst um 18h "geliefert" wurde, konnten wir sie nicht bei Tageslicht aufbauen. Genauer gesagt, wir konnten sie auch nicht bei Nacht aufbauen: Wir versuchten also unser Glück und haben gelernt:
- eine 80m-Vertical (~20m lang mit Abspannung auf 3 Ebenen) baut man nicht nachts
- mit 4 Abspannungen hält man leichter und justiert leichter.
- das "Zugpersonal" an den Abspannungen muß während des Aufbaues unbedingt Sichtverbindung zur Antenne haben. Eine Mac-Light von unten nach oben gestrahlt reicht nicht.
- das Delay zwischen Erkennen, wo gezogen und nachgelassen werden muß, dem Zuruf "Torsten, mitten ziehen, Michael, oben nachlassen, Andi, unten ziehen - stopp" bis zur Ausführung der jeweiligen Kommandos ist definitiv zu groß - hierzu wäre die Sichtverbindung hilfreich gewesen.
- Wenn eine 80m-Vertical sich erst mal biegt, sollte man sie ganz loslassen, dann kommt sie vielleicht heil an und unverbogen. Auch hierzu ist Sichtverbindung hilfreich.
Fazit nach knapp einer Stunde: eine geknickte und verbogene 80m-Vertical. Wir haben dann am nächsten Tag mit der Angelrute, die eigentlich eine 40m-Vertical geben sollte, und ein paar (noch fast geraden) Teilen der 80m-Vertical eine Inv-L für 80 gebaut, ca. 14m hoch und 6m leicht nach unten gegen eine zweite Angelrute gespannt.
zu c) siehe eigene Mail: Zusammenfassung: - Nimm Dir für das Netzwerk mehr Zeit. - Rechner mit 32MB Speicher sind für Writelog zu mager und machen bei ca. 3000 QSOs seltsame Sachen - Vernetze keine Mischkultur: besser sind reine 95/98/ME Netzwerke oder reine "2K/XP/pro"-Netzwerke. - Entgegen anderslautender Meinungen ist es möglich, das Log des CQWW von 2003 mit dem Log des CQWW von 2004 zu mischen. Wie man das macht, und wie man das wieder flickt, dazu mehr in der anderen Mail. |