2004 CQWW SSB DL0KC M/M
3.929.024 Pts
 
Hi,

hier das ungeprüfte Ergebnis von DL0KC M/M

QSOs points Zones Countries
160m: 195 187 6 42
80m: 479 530 10 59
40m: 617 761 24 98
20m: 1035 1933 37 125
15m: 584 1281 34 119
10m: 372 889 34 116
Totals: 3280 5581 145 559

Das macht zusammen 704 Multis und einen Score von 3.929.024.

Ops:
DB8NI, DG4NDV, DG7RO, DJ9MH, DL2DBF, DL4NER, DL4NN, DL5NDX,
DL5SDK, DL9NDV, DL9RDZ

Station:
4x TS850 + Pa
High-Bands: 2ele-Quad @10m, 3ele-Quad @24m
Low-Bands: Dipole @8m, verkürzter rotary 40m-Dipol @18m,
inverted L für 80m.
2 90m lange zweidraht-Beverages (schaltbar nach DL2NBU)
nach 300/120 Grad sowie nach ca. 60/240 Grad
Software: Writelog 10.50D, Netzwerk: WLAN 11Mbit.

Zum Betrieb:
irgendwie haben sich trotz relativ guter Bedingungen
keine richtigen Raten eingestellt. Selbst die Raten,
die kamen, nachdem wir einige Male im Cluster gespottet
wurden (konnten wir dank der mittels Internet verbundenen
Cluster beobachten) waren nicht so wirklich gut.
Höchste 10-Minuten Rate war so etwa 120 QSOs/h, höchste
QSO-Rate über 60min war 71 QSOs/h (jeweils bezogen auf
das Band, auf dem der RUN war) - mehr kamen einfach nicht.

Alles in allem hätten wir 15 und 10m besser ausnützen
müssen - wenn man die Ergebnisse und QSO-Zahlen der
anderen vergleicht.

Murphy hat uns dieses Jahr gelehrt:

a) unterschätze nie den Aufwand und überschätze nie
die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Contest.
b) man baut keine 80m-Vertical auf, wenn es dunkel ist.
c) Tücken des Netzwerkes


zu a)
nachdem die Station für den WAG bereits im Einsatz war, konnte
es ja nicht schlimm sein, den Rest gar noch am Freitag aufzubauen.

Wir sind also größtenteils bereits am Freitag um 12h angereist,
um die Beverages aufzubauen und um die 4. Station aufzubauen,
sowie, um ggf. noch die Dipole für SSB nachzustimmen.

Dabei wurden noch weitere Rechner ins Netz gehängt und die Probleme
begannen. Der mitgebrachte Access-Point lies sich zwar wie gewünscht
konfigurieren, hielt sich aber nicht wirklich an die konfiguration.
Hieraus resultierte ein Zeitverlust von rund 2h, die den Netzwerker
davon abhielt weitere Rechner zu konfigurieren. Zu diesem und anderen
Netzwerkproblemen werde ich in einer getrennten Mail was schreiben.


zu b)
da die 80m-Vertical erst um 18h "geliefert" wurde, konnten wir sie
nicht bei Tageslicht aufbauen. Genauer gesagt, wir konnten sie auch
nicht bei Nacht aufbauen: Wir versuchten also unser Glück und haben
gelernt:

- eine 80m-Vertical (~20m lang mit Abspannung auf 3 Ebenen)
baut man nicht nachts

- mit 4 Abspannungen hält man leichter und justiert leichter.

- das "Zugpersonal" an den Abspannungen muß während des
Aufbaues unbedingt Sichtverbindung zur Antenne haben.
Eine Mac-Light von unten nach oben gestrahlt reicht nicht.

- das Delay zwischen Erkennen, wo gezogen und nachgelassen
werden muß, dem Zuruf "Torsten, mitten ziehen, Michael,
oben nachlassen, Andi, unten ziehen - stopp"
bis zur Ausführung der jeweiligen Kommandos ist definitiv
zu groß - hierzu wäre die Sichtverbindung hilfreich gewesen.

- Wenn eine 80m-Vertical sich erst mal biegt, sollte man
sie ganz loslassen, dann kommt sie vielleicht heil an und
unverbogen. Auch hierzu ist Sichtverbindung hilfreich.

Fazit nach knapp einer Stunde: eine geknickte und verbogene
80m-Vertical. Wir haben dann am nächsten Tag mit der Angelrute,
die eigentlich eine 40m-Vertical geben sollte, und ein paar
(noch fast geraden) Teilen der 80m-Vertical eine Inv-L für 80
gebaut, ca. 14m hoch und 6m leicht nach unten gegen eine
zweite Angelrute gespannt.


zu c)
siehe eigene Mail: Zusammenfassung:
- Nimm Dir für das Netzwerk mehr Zeit.
- Rechner mit 32MB Speicher sind für Writelog zu mager
und machen bei ca. 3000 QSOs seltsame Sachen
- Vernetze keine Mischkultur: besser sind reine 95/98/ME Netzwerke
oder reine "2K/XP/pro"-Netzwerke.
- Entgegen anderslautender Meinungen ist es möglich,
das Log des CQWW von 2003 mit dem Log des CQWW von 2004
zu mischen. Wie man das macht, und wie man das wieder flickt,
dazu mehr in der anderen Mail.